so hoch mussten wir, um den "biggest pass in the world" den Thorong La Pass zu ueberschreiten. was "biggest" dabei bedeutet ist uns auch unklar, aber egal. wir waren am ersten mai mit ein wenig komplikationen dann doch aus kathmandu raus gekommen und konnten dann am 2. den annapurna circuit zu wandern beginnen. die letzten wander- bzw. trekkingkilometer sind ja schon ne weile her und so mussten wir erst mal wieder in das laufen mit den rucksaecken reinkommen. abgelenkt durch die schoenen doerfer, die mittlerweile sehr durch den torismus beeinflusst sind, ging das aber recht schnell. wir hatten uns nicht wirklich viel ueber den circuit informiert und waren so positiv ueberrascht, dass so wenig los war und dass die doerfer stark tibetanischem einfluss unterliegen, da hier ein alter salzhandelsweg war - also bevor die touristen kamen. uns war allerdings die ganze zeit ein bisschen bange, ob wir ueber den pass kommen wuerden oder nicht, und der kommt auch erst nach der haelfte - 100km. da wir ja letztes jahr auf den mount whitney rauf sind und richtig hoehenkrank wurden, hats uns ein bisschen gesorgt, und der war auch noch 998 m niedriger ist als der pass. egal, hatten wir uns gedacht, im schlimmsten fall muessen wir zurueck. auf 3500 m hatten wir dann auch die ersten anzeichen, leichte kopfschmerzen. allerdings war uns auch klar das wir uns zeit nehmen muessen und uns aklimatisieren. das ganze laeuft so: man geht tagsueber hoch und schlaeft moeglichst niedrig. somit hatten wir ein paar tage in manang, der stadt nach dem auch die region benannt ist. eine herrliche stadt bzw.ein dorf, der strassenbau ist hier noch nicht angekommen und die bewohner leben noch zu einen grossen teil von ihren hoefen. sagenhaft. dann hatten wir noch einen trip zum hoechsten see der welt gemacht (ihr merkt schon, superlativen ohne ende). der see liegt auf 4919 m und war ein test fuer uns. es ging alles gut und am 10. tag sind wir dann endlich richtung pass weitergelaufen und am 11. drueber. und zu unser ueberraschung ohne probleme. wir waren einige der wenigen leute ohne porter und guide und ohne medizin. das war uns eigentlich das wichtigste, dass wir nicht irgendeinen mist schlucken muessen. und mit ein bisschen geduld und training gings ja auch. gut zu wissen.
auf der anderen seite des passes sind wir in muktinath angekommen, ein voellig neues landschaftsbild. die region ist staerker vom monsun abgeschottet durch das annapurnamassiv als die manang region auf der anderen seite des passes. hier ist auch der stassenbau angekomme und es hupen die autos wieder. war schon schoen 10 tage ohne autos. von hier gings dann relativ schnell per fuss und bus zurueck, da uns ja die zeit weglaeuft. die strecke ging nicht so schnell wie wir hofften, da unser bus wegen erdrutschen und weggebrochener strasse stecen blieb und wir ein laengeres stueck als erwartet mehr laufen muessten. aber der strassenbau in nepal ist ein kapitel fuer sich - haarestraeubend!
ach ja, den anapurna 1 den 8000er haben wir nicht gesehen. dafuer den dhaulagiri, sogar nen stueckchen hoeher.
gruesse und bis bald, keine drei wochen mehr!
stahlplatte, 120kg - oder ein stahlseil gefaellig?
rotzloeffel
gebete in stein gemeisselt
oder in dosen - gebetsmuehlen
buddhas schriften
gebetsflaggen
weg zum tilicho lake
der hoechste see der welt mit einem weltrecord in 'hoechster scuba dive' - heut zugefroren

ein yak
endlich der pass
unsere passwandergruppe
muktinath und der dhaulagiri
landslide, weiter nur zufuss
hallo ihr zwei, wahnsinns bilder!! ich freue mich schon, wenn ihr wieder da seit! aber jetzt wünsche ich euch noch richtig schöne tage in indien!! ganz liebe grüße frederike
AntwortenLöschenHey Ihr beiden, ich freu mich für Euch, dass Ihr den Pass gepackt habt und so viele tolle Eindrücke kriegt. Und dass wir daheim Gebliebenen mit Blog und Bildern das Alles wenigstens ein bissel miterleben dürfen. Aber am meisten freu ich mich, dass ihr in 3 Wochen wieder da seid!!! Voll toll!
AntwortenLöschenBine