Montag, 22. Februar 2010

Ao Ton Sai

fuer viele von euch ist das bestimmt der name ueberhaupt. und wir sind da... wir geniessen ausgiebig alles was man hier so machen kann - und das ist klettern!
man kann sich ja immer viel sagen lassen wie wahnsinnig toll irgendetwas ist und ist dann ueberwaeltigt und froh, dass man das ganze dann auch gleichermassen empfindet.
wir fuehlen uns wohl in unserem kleinen bungalow aus bambus, wir haben langsam einen ueberblick wies mit den restaurants und bars so steht und dass es sich tatsaechlich, ausser in der sonne, hervorragend klettern laesst. einzig unser nicht sehr umfangreiches training der letzten drei/vier monate laesst uns noch mehr schwitzen als die sonne. die freude ueber die gewaltigen felsformationen motiviert. .... hier nen paar bilderchen und dann gehts wieder an die wand.
wir denken an euch.

Ao Ton Sai - Tonsai Beach
 

 

  

  



 

  
 

Mittwoch, 17. Februar 2010

bilder

jetzt haben wirs es doch noch hinbekommen.













Dienstag, 16. Februar 2010

perhentian

so nen mist, jetzt wollte ich gerade nur nen foto von den perhentian islands hochladen und dann das bild fuer sich sprechen lassen, aber der virus hat schon wieder zugeschlagen und ich komme wieder nicht an die bilder ran. ich hoffe mal, dass ich das problem an meinem computer in den griff bekomme, leider hat man im internet cafe immer nur eingeschrengte moeglichkeiten.
also, ihr muesst euch einfach eine tropische insel mit weisen straenden und palmen vorstellen, jetzt noch die ganzen touristen weg, waren nicht so viele, so, und jetzt noch den perfekten sonnenuntergang und jetzt habt ihr ne idee wie und wo wir die letzten tage unsere seele haben baumlen lassen. dazu, kommt unsere huette direkt am strand, nur ein paar schritte ins meer, ein paar weitere und das schnorchelzeug kann eingesetzt werden. ich dachte ja immer so ne insel wird langweilig, aber ich war jeden tag ewig schnorcheln und habe ganz viele nemo fische - ist ja eigentlich nen clown fisch, aber seit pixar da mal so nen film gemacht hat, ist nemo fisch wohl das gelaeufigere wort - und noch ganz viele andere fische, corallen und auch haie gesehen, die waren aber nicht so gross, hab mich aber trotzdem wie die sau erschrocken als das vieh auf mich zu geschwommen kam. schildkroeten solls da auch geben, die wollten wir eigentlich heute anschauen aber uns ist das glueck ein bisschen abhanden gekommen, und das obwohl wir seit torres del paine nen hufeisen mit uns rum tragen. erst musste ich zum arzt, schon in kuala lumpur, weil meine magen darm geschichte ernst wurde und heute, eine woche spaeter, musste lena zum arzt wegen einer eitrig entzuendeten wunde am wadenbein. jetzt bin ich grade durch mit meine antibotika, da hat lena ne volle packung bekommen. die krankenhaeuser sind hier echt der hammer, ich hatte 18 euro umgerechent bezahlt und lena 3 euro, die medizin war in beiden faellen in der rechnung beglichen. wenn ich da an usa zurueck denke, da hatte ich 970 US$ bezahlt und der arzt hatte mich im vorbeilaufen angeschaut und die medikamente musste ich noch extra bezahlen. hier koennte die usa echt noch was lernen von einen vergelichsweise armen land. die medizinische betreueung war echt gut. ok, das war der grund warums keine schildkroeten gab, aber egal.
zwischen kuala lumpur und den islands waren wir im hochland malaysias, den cameron highlands. hier liegt das gemuese, erdbeer und teeparadies des landes. riesige plandagen an denen gehackt, gepflueckt und geschnitten wird ums dann ins ganze land und ueber die landesgrenzen hinaus zu verteilen. bei kurzen kontakten mit den menschen erfahren wir, dass viele arbeiter aus bangladesch stammen, malaysia ist eins der relativ reichsten laender, arbeiten lohnt sich hier.

jetzt sind wir in kota bharu, an der malayischen grenze zu thailand und fahren morgen weiter zum klettern. das wird gut.

drueckt die daumen dass die bilder nicht verloren sind.
LG

Sonntag, 7. Februar 2010

kulturschock

der erste morgen... es ist laut, die haendler in der nebenstrasse rufen in sprachen die uns fremd sind, es ist noch dunkel, im zimmer ist es unangenehm kuehl von der klimaanlage, die sich nicht regulieren laesst. der 24 stunden flug durch zwei naechte und einen tag hatte uns zwar gut schlafen lassen, trotzdem fuehlen wir uns wie geraedert.
wir sind in chinatown in KL (kuala lumpur, malaysia), alles ist fremd, die vertrautheit mit suedamerika ist dahin. auf der strasse schlagen uns gerueche entgegen, die ungewohnte intensitaeten haben. die schwuele luft laesst uns dann doch die klimaanlage wieder vermissen. - kurz: kulturschock.
gluecklicherweise haben wir gleich am ersten abend noch leute getroffen, die uns ein bisschen mit information versorgten. so kam es, dass wir uns gleich einen hinduistischen tempel anschauten, was im zusammenhang mit dem markt die kuturelle veraenderung besiegelte. batu cave ist eine riesige hoehle in der sich mehrere kleinere hinduistsche tempel fuer verschiedene gottheiten befinden. die kalksteinhoehle wuerde auch prima zum klettern funzen, allerdings ist sie ganz in der hand der moenche ;-)
mit der hauptreligion islam, dicht gefolgt von hinduismus, buddismus und irgendwo auch christentum, laesst das strassenbild schon sehr gemischt und bunt anschauen. wundervoll bunte saris und muslimische gewaender neben der europaeischen kleidung der chinesisch- und andersstaemmigen und der touristen. multikulti.
KL ist aber auch wie jede andere grossstadt, nur merkt man hier wie stark malaysia darauf wert legt, dass KL auch wirklich westlichen standart erreichen will. der stolz schwillt ueber wenn es um die petronas twin towers geht, die bis 2003, oder 4 is ja auch egal, die hoechsten gebaeude der welt waren. wir haben in ihrem inneren zwischen den ganzen markenlaeden wie armani und gucci immerhin eine gute photoausstellung gefunden... und nachdem morgens um halb 9 schon alle 1700tickets fuer den sky bridge visit weg waren, haben wir auch das gelassen. dafuer wieder hop on hop off durch die city.
tja, jetzt stehen wir am anfang einer neuen reise und sammeln informationen und unser erstes visa (thailand). aber je mehr informationen  und ideen man kriegt, desto mehr will man auch sehen und  schon scheinen die 4 monate wie eine eine pusteblume...

in diesem sinne "stay tuned"! -
georg und lena

fotos gibtes es jetzt auch fuers erste wieder.




 

  

 

  

 

 




Dienstag, 2. Februar 2010

kurz vor weg und weiter

Ey, Buenos Aires rockt - und macht voll schlank, ganze 20 kilo in 5 min - nagut, ganz so schnell gings dann doch nicht, der ganze Kram musste ja erstmal gepackt und zur Post gebracht werden. In unseren Trekking-rucksaecken herrscht ohne das ganze campingzeug nun gaehnende Leere. Allerdings haben wir nun ja auch wieder das Kletterzeug dabei.
Die letzten Tage hier in BA haben wir sehr genossen und fast wie in Patagonien kanns hier regnen wenn die Sonne scheint, also schonmal was bekanntes. Hier sinds jedoch die Klimaanlagen, die bei der hier herrschenden schwuelen Waerme die Gehwege berregnen - eher weniger angenehm. Die Stadt hat sehr viel Charme, das Gewirr der engen Einbahnstrassen im Zentrum wechselt mit bis zu 14spurigen Prachtstrassen mit herrlichen Baeumen und fuer uns sehr chaotischen Kreuzungen, die alte spanische, italienische und franzoesische Architektur praegt das Stadtbild, die immer volle Fussgaengerzone mit vielen Staenden, die ihre Wahre und Kunst auf Decken feilbieten, um noch den schnellen Pesos zu verdienen, dazu der Handwerkermarkt am Wochenende im Stadtteil San Telmo. Und wies Hauptstaedte so ansich haben, erinnern viele kleine und grosse Parks und Denkmaeler an allerlei wichtiges historisches Personal.
Wir haben uns auch den, nicht nur wegen des Fussballvereins sehr bekannten, Stadtteil La Boca angesehen. Das historische Hafen- und Arbeiterviertel hat seit anbeginn mit viel Farbe und Tangokultur in Buenos Aires von sich reden gemacht. Allerdings findet der Tourist eine scheinbar uebertriebene Renovierung und Bemalung um einen Plaza herum, wies wohl mal gewesen sein soll. Die Farben machen Spass und die wirklich mit viel Liebe gepflegten historischen Kneipen haben flair, aber die Touristenhascherei (kommt essen hier, mit Tangotaenzern fotografieren lassen da) macht dagegen keinen Spass. Wir sind ein paar Strassen weitergelaufen und dann auch mit dem Bus durchgefahren und fuehlten uns garnicht gut, den Menschen von oben herab, aus dem citytourbus, in die Hoefe und Wohnungen zu schauen.
Den Glanz des Tangos, der hier immer und ueberall ein Ausdruck von Freude und Leid gewesen ist, haben wir am meisten spueren koennen, wenn es sich auf dem Markt um eine kleine Flaeche scharrt, mit Musikanten und Taenzern und die porteños (Menschen aus Buenos Aires) oder andere Argentinier in wohl alter und angeborener Manier die Leistung loben und beklatschen. Vieles hat sich wohl aber schon seit langem von der Strasse in die Theater verlagert und ist zu Tangoshows mutiert.
Nach mehrern Runden mit dem hop on and off citybus haben wir dann auch ganz unterschiedliche Stadtteile gesehen und waren ganz typisch essen. Wir glauben, hier kann man sich wohlfuehlen. Auch wenn einem die ewig lauten und stinkenden Busse auf die Nerven gehen und es traurig zu sehen ist, wie Menschen Muellberge durchwuehlen und sortieren muessen, um ein paar Pesos zu verdienen, die vielen Obdachlosen... La Boca und andere aermere Viertel stehen im krassen Gegensatz zu neu und modern gestalteten Vierteln, wie dem alten Hafen.

Unsere 3 Monate hier sind nun leider um. Vieles haben wir nicht gesehen, vieles will noch gesehen werden. Das naechste Mal mit mehr Spanischkenntnissen! Die ganzen hier erlebten eindruecke sind schwer in einen Blogbeitrag zusammenzufassen. Wir denken aber ein schoenes persoenliches Bild von Patagonien bekommen und auch die Mentalitaet der Chilenen und Argentinier erlebet zu haben und zudem Lust auf mehr Suedamerika.

Jetzt muessen erstmal weitaus unbekanntere Kulturen und Religionen verstanden werden. Etwas wird vielleicht leichter: keiner erwartet mehr, dass wir die Landessprache sprechen koennen.

Wir sind ganz gespannt.
Tschuessi, ´s geht weiter.