eine lebensmittelvergiftung, ein riesen grab und zwei leoparden spaeter. wir fuehlen uns hier wie in star wars, kennt ihr die szene, wenn diese super intergalaktischen raumkreutzer auf einem anderen planeten ankommen und die bewohner sind anders und alles ist komisch? hier in indien kommt uns das so vor, es fehlt nur noch, dass zwei sonnen scheinen und man auf ein anderes firnament schaut. das mit den zwei sonnen ist gar nicht so unwahrscheinlich bei den vorherscheenden temperaturen. es ist schlicht zu heiss. wir hatten uns noch einen kurzen ausweichplan und abstecher in den norden ueberlegt, allerding wollen wir nicht noch mal fuer drei tage 20 h zug fahren.
zurueck zur lebensmittelvergiftung die hatte ich (georg) voll abbekommen und lena zur haelfte, da sie auch nur die haelfte gegessen hatte, so nen mist. ich hatte fast 40 fieber und das schlaucht gewaltig bei der hitze hier. lena ist haarscharf dran entlang (nicht vorbei) geschlittert. aber egal, nach dem unvermeidlichen doktor und einer nachtzugfahrt gings besser und dann weiter zum grab der frau die dem sultan von agra (ihr merkt: ich habe schon wieder alle namen vergessen) 14 kinder gebar und ueber den tot seiner geliebeten frau hat der gute mann das taj mahal gebaut. was, zu so nen kitsch seit ihr hin? wer sich die frage stellt muss sich das ding mal anschauen. es ist beeindruckender als auf den fotos, und kein bisschen kitschig. wunderschoenste marmormeisslei.
dann sind wir in den ranthambore national park, der platz ueberhaupt um wilde tiger zu sehen. wir hatten super glueck und haben keinen tiger gesehen aber dafuer zwei leoparden die noch viel seltener sind. war schon beeindruckend auch wenn die ganze sache in 30 sekunden vorbei war. wir hatten dem tiger noch nen bisschen hinterher getrauert, weil wir dann auch noch nahe einer trinkstelle frische tigerspuren gefunden hatten. vielleicht das naechste mal.
wir sind jetzt in delhi, mal schauen wie die letzten tage in der hauptstadt des chaos werden, kaempfen mit der hitze und ueben weiterhin unser 'nein, danke' auf indisch.
bis bald.
Dienstag, 25. Mai 2010
Dienstag, 18. Mai 2010
10minutenjetleg
es ist laut, hektisch und stinkt - ach ja, da war das schild "welcome to india". indien ist schon speziell und komisch. gleich der erste eindruck bestaetigt, dass die eine millarde leute nicht wissen wo sie hin sollen bzw. sich auf fuer uns unerklaerliche weise miteinander arrangieren. weiter gehts mit anderen komischen dingen, die uhr muss 10 minuten zurueck gestellt werden, der zug kann hier gebucht werden, aber auch an einem anderen schalter - der fuer touristen ist. am ende bezahlt man fuer das ticket mehr ist auf ner warteliste, die spaeter ausgehangen wird und wenn man glueck hat bekommt man nen festen sitzplatz - wir hatten pech und somit hatten wir schon den ersten FEHLER gemacht. vor diesem fehler wird von allen anderen travellern gewarnt "betrete niemals einen indischen zug ohne festen sitzplatz". lange rede, wir haben es gemacht, ich habe auf einer bank fuer vier personen platz genommen, die ich mit bis zu sieben leuten geteilt habe, aber nie weniger als sechs. lena hat die nacht in der gepaeckablage mit drei rucksaecken verbracht.
jetzt sind wir in varanasi - dem zentrum des universums, zumindest des hinduistischen universums. hier ist alles noch nen bisschen hektischer und enger, verdreckter. auf den engen gassen der altstadt breitet sich einen tretminenteppich aus kuh-, ziegen-, affen-, leider auch menschen- und natuerlich hundescheisse aus. die inder nehmen davon scheinbar keine notiz. es macht den anschein, dass nichts irdisches heilig ist, materielle dinge und reinlichkeit verlieren hier ihre bedeutung. dafuer ist die suche nach dem ueberirdischen um so groesser und es wird munter im ganges gebadet. die wasserqualitaet ist allerdings schon durch optische und geruchliche kontrolle bedenklich. hinzu kommt die schwermetallbelastung der umliegenden industrie. na lecker. allerdings gilt die allgemeine auffassung, dass das abkochen des wassers ihm nichts an heiligkeit nimmt! allerdings kann chemisch gereinigtes gangeswasser keine suenden mehr von dir waschen - interessant.
aber das tolle ist: die stadt und ihr ufer haben flair.
heute ohne bilder, aber gruessen aus dem zentrum des universums (haette das mal galileo galilei gewusst, da haette er sich ne menge stress gespart.)
jetzt sind wir in varanasi - dem zentrum des universums, zumindest des hinduistischen universums. hier ist alles noch nen bisschen hektischer und enger, verdreckter. auf den engen gassen der altstadt breitet sich einen tretminenteppich aus kuh-, ziegen-, affen-, leider auch menschen- und natuerlich hundescheisse aus. die inder nehmen davon scheinbar keine notiz. es macht den anschein, dass nichts irdisches heilig ist, materielle dinge und reinlichkeit verlieren hier ihre bedeutung. dafuer ist die suche nach dem ueberirdischen um so groesser und es wird munter im ganges gebadet. die wasserqualitaet ist allerdings schon durch optische und geruchliche kontrolle bedenklich. hinzu kommt die schwermetallbelastung der umliegenden industrie. na lecker. allerdings gilt die allgemeine auffassung, dass das abkochen des wassers ihm nichts an heiligkeit nimmt! allerdings kann chemisch gereinigtes gangeswasser keine suenden mehr von dir waschen - interessant.
aber das tolle ist: die stadt und ihr ufer haben flair.
heute ohne bilder, aber gruessen aus dem zentrum des universums (haette das mal galileo galilei gewusst, da haette er sich ne menge stress gespart.)
Samstag, 15. Mai 2010
5416 m
so hoch mussten wir, um den "biggest pass in the world" den Thorong La Pass zu ueberschreiten. was "biggest" dabei bedeutet ist uns auch unklar, aber egal. wir waren am ersten mai mit ein wenig komplikationen dann doch aus kathmandu raus gekommen und konnten dann am 2. den annapurna circuit zu wandern beginnen. die letzten wander- bzw. trekkingkilometer sind ja schon ne weile her und so mussten wir erst mal wieder in das laufen mit den rucksaecken reinkommen. abgelenkt durch die schoenen doerfer, die mittlerweile sehr durch den torismus beeinflusst sind, ging das aber recht schnell. wir hatten uns nicht wirklich viel ueber den circuit informiert und waren so positiv ueberrascht, dass so wenig los war und dass die doerfer stark tibetanischem einfluss unterliegen, da hier ein alter salzhandelsweg war - also bevor die touristen kamen. uns war allerdings die ganze zeit ein bisschen bange, ob wir ueber den pass kommen wuerden oder nicht, und der kommt auch erst nach der haelfte - 100km. da wir ja letztes jahr auf den mount whitney rauf sind und richtig hoehenkrank wurden, hats uns ein bisschen gesorgt, und der war auch noch 998 m niedriger ist als der pass. egal, hatten wir uns gedacht, im schlimmsten fall muessen wir zurueck. auf 3500 m hatten wir dann auch die ersten anzeichen, leichte kopfschmerzen. allerdings war uns auch klar das wir uns zeit nehmen muessen und uns aklimatisieren. das ganze laeuft so: man geht tagsueber hoch und schlaeft moeglichst niedrig. somit hatten wir ein paar tage in manang, der stadt nach dem auch die region benannt ist. eine herrliche stadt bzw.ein dorf, der strassenbau ist hier noch nicht angekommen und die bewohner leben noch zu einen grossen teil von ihren hoefen. sagenhaft. dann hatten wir noch einen trip zum hoechsten see der welt gemacht (ihr merkt schon, superlativen ohne ende). der see liegt auf 4919 m und war ein test fuer uns. es ging alles gut und am 10. tag sind wir dann endlich richtung pass weitergelaufen und am 11. drueber. und zu unser ueberraschung ohne probleme. wir waren einige der wenigen leute ohne porter und guide und ohne medizin. das war uns eigentlich das wichtigste, dass wir nicht irgendeinen mist schlucken muessen. und mit ein bisschen geduld und training gings ja auch. gut zu wissen.
auf der anderen seite des passes sind wir in muktinath angekommen, ein voellig neues landschaftsbild. die region ist staerker vom monsun abgeschottet durch das annapurnamassiv als die manang region auf der anderen seite des passes. hier ist auch der stassenbau angekomme und es hupen die autos wieder. war schon schoen 10 tage ohne autos. von hier gings dann relativ schnell per fuss und bus zurueck, da uns ja die zeit weglaeuft. die strecke ging nicht so schnell wie wir hofften, da unser bus wegen erdrutschen und weggebrochener strasse stecen blieb und wir ein laengeres stueck als erwartet mehr laufen muessten. aber der strassenbau in nepal ist ein kapitel fuer sich - haarestraeubend!
ach ja, den anapurna 1 den 8000er haben wir nicht gesehen. dafuer den dhaulagiri, sogar nen stueckchen hoeher.
gruesse und bis bald, keine drei wochen mehr!
auf der anderen seite des passes sind wir in muktinath angekommen, ein voellig neues landschaftsbild. die region ist staerker vom monsun abgeschottet durch das annapurnamassiv als die manang region auf der anderen seite des passes. hier ist auch der stassenbau angekomme und es hupen die autos wieder. war schon schoen 10 tage ohne autos. von hier gings dann relativ schnell per fuss und bus zurueck, da uns ja die zeit weglaeuft. die strecke ging nicht so schnell wie wir hofften, da unser bus wegen erdrutschen und weggebrochener strasse stecen blieb und wir ein laengeres stueck als erwartet mehr laufen muessten. aber der strassenbau in nepal ist ein kapitel fuer sich - haarestraeubend!
ach ja, den anapurna 1 den 8000er haben wir nicht gesehen. dafuer den dhaulagiri, sogar nen stueckchen hoeher.
gruesse und bis bald, keine drei wochen mehr!
stahlplatte, 120kg - oder ein stahlseil gefaellig?
rotzloeffel
gebete in stein gemeisselt
oder in dosen - gebetsmuehlen
buddhas schriften
gebetsflaggen
weg zum tilicho lake
ein yak
endlich der pass
unsere passwandergruppe
muktinath und der dhaulagiri
landslide, weiter nur zufuss
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