zunaechst aber moechte ich noch schnell einen nachtrag zu cochamò machen. das tal ist wirklich ein big wall paradies, die waende sind richtig hoch und es gibt so viel erstbegehungspotenzial, echt stark.
aber zurueck zum paddeln. wir also haben ein gelbes seekayak bekommen und sind wirklich los. zwar hatten wir mit dem einen typ sechs tage ausgemacht und der typ der uns das boot dann gegeben hat meinte vier - ihr seht es ist alles nicht so einfach. nach dem wir die noetige information ueber den fjort bekommen hatten ging es dann auch am naechsten tag los. zu unserer freude hatte es auch aufgehoert zu regenen und wir konnten die ersten stunden bei sonnenschein paddeln. vorbei an einer kleinen seeloewen kolonie ging es in einen kleinen seitenfjord im pumalin park. stolz so schnell und bei relativ guten wetter, es hatte ja nur ab und zu geregnet, stellten wir unser zelt auf. nach dem wir unsere essen gemacht hatten fing es mal wieder an zu regnen allerdings hoerte es diesmal nicht wieder auf. also am naechsten morgen, alles war nass und klam, wieder in die klamotten und weiter frieren. bei regen und viel wind und dementsprechen hohen wellen sind wir zu der stelle gekommen an dem uns die lokalen guides sagten "ja, da muesst ihr aufpassen, da gibt es grosse wellen, die von den felsen zurueck geworfen werden. und wenn dich dann der wind an die felsen drueckt...". also bei uns war viel wind, grosse wellen und eine froehliche, wenn auch frierende lena und ein ziemlich geforderter georg (also ich), der sich dacht, warum kann man den sport nicht einfach auch wie klettern nur bei schoenen wetter machen? also wir weiter - mich hatte nur noch der gedanke an die aqua termales weiter paddeln lassen und der gedanke das es im naechsten kleinern fjord ja wieder weniger wellen geben muss. vorbei an grossen kliffs, parallel zu den wellen und voellig nass sind wir dann auch in den fjord gekommen und konnten uns erst mal ueber eine grosse seeloewenkolonie freuen. in unserer freude so schnell und gut durchgekommen zu sein sind wir voellig plan los ganz nah ran gefahren, was die seeloewen nicht so gut fanden und alle ins wasser gekommen sind. meine fresse - da war es wieder das unwohle gefuehl nur in so einen kleinen boot zu sitzen. ich meine nur noch zur lena: los lass paddeln, ich will hier weg. verfolgt von aus dem wasser schauenden seeloewen ging es dann zu den heissen quellen in denen wir uns stundenlang aufheizen liessen. am abend hoerte dann auch der regen auf und am naechsten tag konnten wir die "gefaehrliche" stelle auf spiegelglattem wasser passieren. von so viel stille motiviert dachten wir, wir koennten die naechste insel auf der pazfik zugewanten seite passieren und dort die letzte nacht auf einen schoenen sandstrand zelten. leider hatte sich der wind das anders gedacht und uns bei erreichen des pazifiks zurueck geschickt, da war mir schon echt mulmig und endlich meinte auch lena, dass die wellen richtig gross waren. also vier stunden fuer die katz durch die wellen gepaddelt und insgesamt acht stunden im boot. wir waren ganz schoen fertig. abends eine interessante begegnung mit einem alten Fischer, der uns in aller seelenruhe viel ueber die gegend erzaehlt hat, also, glauben wir, war ja alles spanisch, aber ein paar brocken kommen doch an. am letzten tag ging es nur noch zurueck. also ums klar zustellen: die tour war echt super!
hier noch ein paar bilder auch vom vulkan und cochamò.
L&G
Volcano Villarica
Regentage im Valle Cochamò
Seekajaken im Pumalin Park