Freitag, 26. März 2010

Nordlaos

so, nach dem mir nach dem letzten essen die lust auf blog schreiben vergangen war, jetzt noch mal laenger. mittlerweile haben wir uns schon an laos gewoehnt. uns hatten viele leute schon von den entspannten laoten und dem schoenen land erzaehlt und wir koennen sagen: wir sind nicht enttaeuscht worden. laos gefaellt uns gut.
wir hatten dann auch gleich noch mal ne tour in oudomxai (muang xai, hier gibt es fast zu jeder stadt verschiendene schreibweisen) gemacht. es war echt klasse. wir waren zu zweit, weil es keinen anderen teilnehemer gab und wir hatten zwei guides. der eine war noch in der ausbildung. der transport wurde mit den oeffentlichen verkehrsmitteln organisiert. also wurden wir gegen halb zehn abgeholt und sind zum busbahnhof gelaufen wo wir dann gewartet haben bis genuegend leute da waren, was so um 12 rum der fall war. in der zwischenzweit haben wir uns ein bisschen ueber die vorteile des laotischen kommunismus unterhalten und erfahren, dass wir die dritte "gruppe" sind, die diese tour macht. die letzten gruppen haben aus je einem kanadier und einem australier bestanden. dementsprechend wurden wir von den dorfbewohneren ganz schoen angeschaut. fuer uns hiess es naemlich ein gutes stueck wandern und damit hatten die dorfbewohner der doerfer auf der strecke viel zeit uns anzustarren. was sie auch ohne jeden vorbehalt gemacht haben. wir konnten das erste mal nachvollziehen wie sich ein tier im zoo fuehlen muss. wir konnten es mit humor nehmen und die dorfbewohner und auch unsere guides amuesierte es sichtlich die "langnasen" zu beschauen. langnase ist die laotische bezeinung fuer unser eins :-)
in dem dorf hatten wir dann eine huette mit den guides. zum essen gab es dann auch das essen was gerade da war. es war herrlich das dorfleben zu beobachten. die leute haben einen extrem einfachen lebensstandart und dreschen den reis wie bei uns das korn gedroschen wurde. hier ist alles harte arbeit und dient der direkten ernaehrung der familie. jedes familien mitglied hat seine aufgabe und wenn es nur auf das kleine geschwisterchen aufpassen ist. am abend wurden wir dann zum reiswein trinken eingeladen. das war wirklich schoen: es wird aus einen grossen keramiktopf mit langen bambushalmen getrunken. der reiswein hat unerwartet gut geschmeckt. die dorfbewohner hatten sichtlich ihre freude an unser unbeholfenheit auf den kleinen hockern platz zu nehmen und wie wir uns ratlos anschauten wie das hier jetzt laeuft. am ende hatte lena dann noch ein deutsches lied gesungen. zum glueck hat lena immer so viele lieder parat, da waere ich ja mal wieder voellig aufegschmissen gewesen ohne sie, ganz zu schweigen von meiner gesangskunst. zum dank fuer lenas lied wurde uns dann auch ein lied gesungen was auf einen typischen bambus instrument begleitet wurde, leider habe ich den namen vergessen. unser guide hatte uns den text uebersetzt der ganz frei erfunden wurde. die frau hatte von einer besseren zukunft gesungen, die mehr menschen wir uns in das dorf bringen soll und damit geld und entwicklung. es hatte uns noch mal die situation verdeutlicht und uns auch nachdenklich gemacht.
am nachsten tag ging es in die hoehle, hatte ich ja ganz vergessen zu sagen. fuer die hoehle gabs dann noch nen dritten guide, der vom dorf. wie wir losgegangen sind, hatten wir dann gefragt, warum wir nur zwei helme dabei haben, aber doch fuenf leute sind: uns wurde lachend erklaert das wir doch die grossen sind und sie so klein und deswegen sich nicht den kopf anhauen. so eine bloede frage. die hoehle war echt klasse, insgesamt ist das hoehlensystem 14 km lang. es verteilt sich auf zwei ebenen. in der oberen gibt es mehrere hallen mit bis zu 70m hoehe und in der unteren ebene fliesst der fluss durch den berg.wir waren beeindruckt von den stalaktiten. allerdings war es dann fuenf stunden genug und wir waren froh wieder drausen zu sein. wir hatten dann eine zweite nacht im dorf und sind dann zurueck nach oudomxai von wo aus wir am naechsten tag weiterund ueber umwege nach luang prabang gekommen sind.
der umweg fuehrte uns zunaechst nach norden und dann den fluss nam ou hinunter womit wir endlich eine bootstour gemacht haben. mit dem langen schmalen holzkahn die stromschnellen hinab, sehr spannend, und nach geschichten ueber gesunkene boote und angeschwemmte touristen waren wir froh heile in den naechsten bus zu steigen.
luang prabeng ist die alte hauptstadt laos und das "spirituelle zentrum des landes", zumindest wird es gerne aufgrund der zahlreichen kloester in der stadt genannt. an zwei vollen tagen haben wir die stadt erkundet, den nachtmarkt durchkaemmt und die buddhistische tradition des almosengebens beobachten koennen.
ein paar busstunden spaeter nun in vang vieng, dem backpacker zentrum von laos. gestern nett geklettert und heut eine wanderung im richtigen dschungle: ein trockenes flussbett hinauf, ueber stock und stein und durch eine hoehle in ein sehr einsames tal.
georg ist roller-champ des heutigen tages!
hier noch nen paar bilderchens.
gruesse.


Ban (Dorf) Chom Ong



Chom Ong Cave



traditioneller Reiswein-Abend



Nam Ou - Ou River


Mekong - Luang Prabang

Frueh morgens

Entdecker bei Vang Vieng

Sonntag, 21. März 2010

voll ekelhaft!

meine fresse, das essen hier ist echt gut. wir essen in den dunkelsten suppenkuechen und wir freuen uns auch immer ueber den geschmack. die suppen sind wirklich eine klasse fuer sich, aber was heute passiert ist: ekelhaft! ich hatte mien suppe schon aufgegessen  und dann im letzten rest schwamm ein kleiner drei zentimeter langer duenner wurm. ich haette die schale fast wieder mit meinem mageninhalt gefuellt. mahlzeit.

Sonntag, 14. März 2010

Neue Ufer - Laos

Uns geht es gut, wir haben uns kein zweites Mal bescheissen lassen und sind wohlbehalten von unserer Tour zurueck. Zu 12t hinten auf einem Pickup auf zum Program: Elefantenreiten, Wandern, Raften und Bamboofloating... Mit unserem Wunsch nach Trekking hatten wir wohl oder uebel ein Tour angenommen, die natuerlich auch alles andere beinhaltete (um die Touren auszulasten werden andere Touren als nicht moeglich angegeben...). Das Reiten war ein schoene Erfahrung. Georg und ich hatten, ganz nach dem Prinzip "mach das Beste draus", unserer Arme als erste oben als nach 2 Freiwilligen gefragt wurde, die auf den Koepfen der Elefanten reiten wollten. Nicht ganz sicher, ob das so gut war, gings auf Richtung Ladeplattform. Die Elefanten, was fuer ein gewaltiger Anblick (schon auf der Fahrt, als wir sie wie Kuehe auf der Weide weiden sahen...), schauten gerade mit ihren Augen ueber den Rand, schickten aber ihre Ruessel voraus, um gleich zu erschnueffeln, ob die Neuen auch Bananen dabei haben. Was fuer ein gewaltiger Muskel sich uns entgegenstreckte und welche Nasenloecher noch dazu..., ohne Banane gabs allerdings auch kein Taetscheln. Dann hiess es aufsteigen, Georg auf den Nacken einer Kuh, bei mir wars ein Maennchen und gluecklicher Weise, doch noch jemand der vor mir sass. Waehrend sich alle anderen an die wenig komfortablen, und sicher nicht an die koeniglichen Saettel erinnernden, Sitze klammerten, wurden wir von den riesigen Schulterblaettern der Tiere hin und her geschubst, bis uns die Idee kam, doch weiter nach vorn zu rutschen und uns hinter den Ohren festzuklemmen und dabei weiter zu versuchen, nicht die borstenartigen Haare beim Haltsuchen zu erwischen. Gedanken zu Tierquaelerei kommen und gehen, diese Tiere jedenfalls leben inzwischen nur noch fuer den Tourismus.
Die Wanderung (Dschungel ist auch nur Wald, besonders in der Trockenzeit) fuert uns in ein 1000 Hoehenmeter hoeher gelegenes Dorf des Lahu-Stammes. Die Aussicht von hier koennte gigantisch sein, aber viel Braende zur jetzigen Trockenzeit machen es unmoeglich weiter als 1 Kilometer zu schauen, schade. In den Doerfern leistet der Toursimus Bund des Landes eine gute Arbeit, wie wir finden. Verschiedene Gruppen uebernachten wohlgetrennt von einander und das Dorf macht einen friedlichen Eindruck. Die alltaegliche Arbeit wird nicht fuer uns unterbrochen, keiner will uns etwas verkaufen, der Ort wirkt gepflegt und man hat nicht das Gefuehl, dass man stoert oder unwillkommen ist. Abends tollen die Kinder bei uns herum und Georg schafft es mit seinem Riesenherz fuer Kinder und seiner Kamera alle zu bannen und es gibt eine kleine Thai-Englisch-Lehrstunde anhand der Bilder auf dem Display, wobei "Lena" zu einer Englischvokabel geworden ist. Die Nacht in einer der Bambushuetten ist hart und kalt (!), wir haben lange nicht gefroren... Der zweite Tag bringt das Raften und Bambooflaoting - spa-annend - low water, sag ich nur, aber ganz witzig.

Auf ein neues! Nun sind wir in -LAOS-.
Die Grenzquerung unproblematisch, der Mekong niedrig, zu niedrig um auf ihm weiter zu reisen, dank an die Chinesen, die einen weiteren Stausee fuellen. So nehmen wir stattdessen den Bus in den Norden. Der VIP Bus siehe Bild. Die Fahrt ist spannend, ein voellig ueberladener Bus, das Gepaeck und die Menschen stapeln sich im Gang und wir sind froh, dass wir Sitzplaetze belegen konnten, denn die Fahrt ist kurvenreich, holperig, heiss und - unendlich. Es wird viel gebaut, die Strasse werden verbessert, wir passieren viele Doerfer mit Bambushuetten, selten Holz- oder Steinhaeuser. Die Gegend ist baeuerlich und wirkt aermlich. Voellig erschlagen kommen wir in Oudomxai an, wo wir unsere neuen Plaene verfeinern wollen. Der Tourismus wird vom DED mit entwickelt und so hoert sich das Tourenangebot in der Gegend sehr gut und ehrlich an.

Georg ist gluecklich, nicht nur war er endlich beim Friseur und hat sich auch den Bart rasieren und Ohrenputzen lassen, sondern es herrscht auch noch Rechtsverkehr - oh freude - endlich kann man sich mal trauen einen Roller zu mieten... ;)

Wir merken deutlich in einem Land der Entwicklungshilfe zu sein. Nach der Aufdringlichkeit der Thailaender in Sachen Tourismus, geniessen wir die etwas scheue Art der Laoten. Vor unserem Hotel steht ein Wagen der Welthungerhilfe und viele Wagen mit Aufklebern verschiedener Foerderprojekte fahren durch den Ort.
Wir freuen uns darauf dieses ruhige Land zu erkunden.

Elefanten- Trekking- Wildwassertour (ohne wildes Wasser)












neue Ufer am Mekong - Laos


unser VIP Bus (Wir haben uns schlapp gelacht ueber die langen Gesichter der anderen Leute. Die dachten sie bekommen so nen richtig schoenen AC BUS mit TV und so.)




Georg: "Ich lass mich nie wieder Rasieren, die hat so geschabt, aua!"

Dienstag, 9. März 2010

zurueck in der zeit im hier und jetzt... und noch was zum essen

mit unserer reiseorganisation ab bangkok waren wir recht zufrieden. wenn man hinter die tuktuk armee guckt, finden sich tatsaechlich oeffentliche busse im stadtverkehr, weiter gings mit den locals auf nur leicht gepolsterten baenken der klasse 3 ein paar stunden im zug, die fenster weit offen und die sonnenblenden heruntergezogen, alles rappelt und scheppert.
unsere reise ging von den strahlenden tempeln bangkoks richtung norden nach ayutthaya und sukhothai. sukhothai als erste "hauptstadt" siams vom 13-14 jahrhundert, gilt als die wiege thailands. die tempelanlagen sind gigantisch und sprechen von reichtum und einer gesunden und kraeftigen kultur. auch die tempel ayutthayas, der zeitlich nachfolgenden hauptstadt, stehen ihnen nicht nach. die birmesische kultur und die khmer kultur fliessen in der architektur mit ein, und man wisse, sogar ankor wat in cambodia war mal unter der herrschaft der thais. umso mehr wunderten wir uns der riesigen mengen ziegelsteine, aus denen neben den bauten selbst auch die enthaltenen, oft riesigen buddhastatuen gemauert waren, und die den europaeischen soo aehnlich sind (also, die ziegel). huebsch verputzt muss das alles auch ein gigantischer anblick gewesen sein, schon so ist das herumwandern in den ruinen und das endecken kleinster daemonischer details eine freude. mit dem radel waren wir dann auch immer recht mobil unterwegs und haben tapfer selbst die hitzigen tagesmitten genutzt. nach all der kulturellen bildung, das spiel buddhas zu zaehlen haben wir garnicht erst angefangen, schlaegt es uns nun in den norden um noch ein wenig unglaubliche natur zu sehen.

ich (georg) mach mal weiter
jetzt sind wir seit zwei tage im norden von thailand, in chiang mai. der ort wird als die stadt im norden bezeichnet und wurde uns von vielen leuten empfohlen, aber wir wurden auch gewarnt, dass dort viele guest houses versuchen die touren zu verkaufen, die man nicht will. na ja, so ne tour durch die berge von thailand in der grenzregion zu myanmar wollten wir auch machen und dachten uns so schwer kann das nicht sein. aber es gestaltet sich eigentlich so, dass in chiang mai nur zwei arten von leuten gibt: tourverkaeufer und tourkaeufer. oh man ist das stressig, so viele angebote und alle machen die tour deines lebens und "non touristi" (dabei fahren alle in die gleiche gegend).
einen versuch haben wir auch schon gemacht solch eine tour zu buchen, aber dann sind wir doch tatsaechlich auf so nen typen reingefallen. der typ hatte die ganze zeit uns von einer drei tages tour erzaehlt und am ende beim kohle einstreichen auf der rechnung ne zweit tages tour geschrieben. was uns dann nicht wirklich aufegallen ist. blick mal durch auf so einer quittung, die mehr zeichen enthaelt, die einen fremd sind als welche, die man kennt. war schon merkwuerdig: mit dem tuktuk abgeholt, einmal um den block gefahren, stehengelassen (driver: one moment please), ... aber ums kurz zu machen: wir haben unser geld wieder bekommen und es bleibt hoffentlich nur eine anekdote.
dieser ploetzlich freie tag hat uns dann veranlasst einen thai kochkurs zu machen. schliesslich essen wir hier nur noch in suppenkuechen und anderen kleinen buden, da sollte man doch mal wissen wie das alles gemacht wird. das hat echt spass gemacht, und war zu meist besser als das essen in den strassenkuechen. ich denke es liegt aber weniger an den kochkuensten unserer seits als mehr an den guten zutaten. wir haben auch schon verschiedenen gerichte als favoriten, ich kann leider nur die namen nicht. eins ist tomjam, sind gebratene schmale nudelnn, dann gibt breite nudeln mit sojasouce, auch gebraten... ich hoer mal auf die essen zu beschreiben ich glaub das hat kein sinn hier gibt es so viele verschiedene gerichte und alle unterscheiden sich vieleicht nur ein wenig aber schmecken dafuer um so unterschiedlicher. verhungern muss man hier aber nicht. so viel sei noch gesagt: mango mit sticky rice ist das beste!
morgen versuchen wirs nochmal mit einer tour. drueckt die daumen.
georg und lena

bilder

hier noch die bilder.
ayutthaya



sukhothai





chiang mai


thai kochkurs



wir haben nicht alles getestet.

Montag, 1. März 2010

BKK

Bangkok – mit bangem Herzen sind wir hier angekommen.Wir hatten ein wenig Angst, dass uns hier alles ueberrollt von der schieren Größe bis hin zu den TukTuks, dass wir uns der aufdringlichen Verkäufer nicht erwehren können und vielleicht sogar gleich wieder weg wollen.

Aber wies so ist, jeder muss sich sein Bild machen und uns gefällt BKK. Nun sind wir schon zwei Tage unterwegs gewesen, haben ewig viele Buddahstatuen betrachten können, in spannenden Garküchen gegessen, vieles nicht gegessen, auf der berühmten Khao San Road um die Preise gefeilscht, konnten immer rechtzeitig oder schon im Keim erstickend -Nein- sagen und haben sogar die Prinzessin Thailands bei einer Zeremonie zum Feiertag beobachten können.

In einem kleinen Rückblick fällt uns aber auf, dass wir ja nur mal kurz geschrieben hatten und dafür wirds hier nun etwas länger ;-)
Unsere Grenzquerung war relativ unspektakulär bis es ans Zugfahren im Süden Thailands ging. Mein erstes Mal nur eine Armlänge von einem Maschinengewehr entfernt - was hat man da für Gedanken als wohlbehütetes Kind seines Landes? Da wir oberflächlich über die Unruhen durch die muslimische Minderheit hier wissen, schleicht sich ein Gedanke ein, dass es vielleicht besser so ist, Gewaltprävention durch großes Show off...? Die meisten Patrollien durch den Zug haben wir dann eh verschlafen.
Achso, Georg erzählt euch dann nochmal von seinem erfolgreichen Bäckereibesuch, erinnert ihn dran.
Bis nach Krabi haben wir uns dann im Fluge weiterversandt und standen am Tage drauf auf dem Strand von Tonsai.
Tonsai hat uns ausgesprochen gut gefallen. Das Klettern ist enorm schön und der Blick einfach nicht von den riesigen Stalaktiten abzuwenden, das Drumherum ist herrlich entspannt, hier lässt sich die Zeit vergessen.
Und das ist uns dann auch aufgefallen, als ausversehen der Kletterführer mal aus den Händen glitt und der Thailand Guide uns gesagt hat: es geht weiter, Leute, gibt noch viel zu sehen. Und so ist unser kurzer (im Gegensatz zu anderen) Aufenthalt demgeschuldet, dass wir ja auf Reise sind, unsere Kletterei gerade mit dem Genießerniveau levelt und damit auch höchst befriedigt ist. Keiner von uns hatte große Projekte und Ziele am Hut, die mit nach Hause gebracht werden mussten. So hieß es nach 10 Tagen Abschied von Tonsai und in einem Rutsch nach BKK.

-ich (georg) muss aber sagen das tonsai nicht nur sonne war, leider wird der muell nicht richtig entsorgt und die felsen waren extrem belagert, das hatte ich noch in keinen abereren klettergebiet erlebt. es hatten auch andere kletterer gesagt die die letzten jahre da waren und gemeint das es sehr voll war und der muell zum problem wird. vielleicht bekommen die leute ja die kurve und es bleibt so ein schoener fleck zum klettern.wie auch immer, es ist schon echt der hammer im sonnenuntergang ueder weissen strand in besten kalkstein seine tour zu punkten, da kann man auch ueber ein paar warteminuten hinwegsehen.-

Unsere Transportmittelfindung unterlag einem uns recht düster erscheinendem Schatten. Viele Berichte über abhanden gekommene Gepäckstücke und in den Gepäckfächern versteckte Menschen, die währnend der Fahrt die Rucksäcke durchschauen, wollten uns den governmental Bus nehmen lassen, ...der aber schon voll war. Wir habens gewagt und einen Touri-privat-bus genommen und im Nachhinein natürlich mit unbegründeter Sorge.
Wir haben gemerkt, dass man sich hier entweder entspannen muss oder hier nicht reisen kann. Eine ewige Paranoia ist ungesund und den allermeisten Menschen tut man unrecht an. Somit arbeiten wir daran die asiatische Art der Touristentransportation gelassen hinzunehmen. Hinzu kommt nämlich noch der Umgangston der spätestens nach dem Bezahlen in höchst unfreundliches Bellen übergeht. Alle Erzählungen über die Freundlichkeit der Asiaten im Kopf, fragt man sich wo man hier gelandet ist. Ich war soo erschrocken und habe überlegt, ob es die Sprachbarriere ist... Aber im Grunde empfindet man sich als zu transportierender Tourist als Ärgernis, zumal man in diesen Bussen unter seines gleichen sitzt und damit in Massen auftritt
Tourist ist mein nächstes Stichwort. Wo wir doch versuchen „Backpacker“ zu sein, gelingt es in Thailand wohl nur schwer etwas anderes als vielleicht noch ein low budget Tourist zu sein. Thailand ist professionell inder Bündelung seiner Touristen und so hoffen wir genügend Raum für unsere individuelle Reise zu finden.
Nun also Bangkok. Kultur, nach viel Natur die wir gesehen und erlebt haben. Paläste und Tempel, die garnicht aufhören zu funkeln. Wir sind gespannt auf unsere Reise nach Norden, in der wir die Königsstädte der Vorzeit besuchen wollen.

- Ahm, was würdet ihr denken, wenn ihr in ein Hotel in Berlin kommt und da steht: Kein Eintritt für Deutsche! Unser Hostel liegt nahe der Khao San Rd und diese Gegend hier in BKK ist quasi von den Touristen der Welt übernommen worden. Außer den Menschen hinter ihren Ständen (es ist das Centrum für billigshopping überhaupt) sieht man hier nur Touristen und die Hotels werben damit, dass keine Thais im Hotel erlaubt sind und möchten damit die Sicherheit für ihre Kunden betonen. Sehr befremdlich und erschreckend, finden wir!-

Wir grüßen euch mit ein paar Photos.
Lena und Georg


 



  

  

  

 

Montag, 22. Februar 2010

Ao Ton Sai

fuer viele von euch ist das bestimmt der name ueberhaupt. und wir sind da... wir geniessen ausgiebig alles was man hier so machen kann - und das ist klettern!
man kann sich ja immer viel sagen lassen wie wahnsinnig toll irgendetwas ist und ist dann ueberwaeltigt und froh, dass man das ganze dann auch gleichermassen empfindet.
wir fuehlen uns wohl in unserem kleinen bungalow aus bambus, wir haben langsam einen ueberblick wies mit den restaurants und bars so steht und dass es sich tatsaechlich, ausser in der sonne, hervorragend klettern laesst. einzig unser nicht sehr umfangreiches training der letzten drei/vier monate laesst uns noch mehr schwitzen als die sonne. die freude ueber die gewaltigen felsformationen motiviert. .... hier nen paar bilderchen und dann gehts wieder an die wand.
wir denken an euch.

Ao Ton Sai - Tonsai Beach
 

 

  

  



 

  
 

Mittwoch, 17. Februar 2010

bilder

jetzt haben wirs es doch noch hinbekommen.