liebe leute von heute,
nun sind wir schon seit über einem monat wieder im lande und die meisten werden auch schon von uns gehört haben. lange zeit haben wir jeden augenblick zusammen erlebt und kämpfen uns nun zwischen dresden und leipzig hin und her. nachdem ich immer noch keine neue kk-karte habe, hat georg nun schon seinen arzt und tropenmedizinmarathon hinter sich. das arbeitsamt hat auch schon von uns gehört und erste bewerbungen sind verschickt.
wir drehen uns in alle möglichen richtungen, versuchen anschluss an irgendwas zu kriegen und lernen wieder mit terminen umzugehen. nach 7 monaten in den tag hinein leben und spontan den nächsten zielort wählen sind kleinste verabredungen reiner stress. wochenenden sind `schon´ 2 wochen im voraus geplant, so eine langfristige planung gabs lange nicht.
ist ein rückblick schon angemessen? hm...
auf jeden fall wächst die distanz zum erlebten und in beziehung zu indien erinnern wir uns nun auch wieder an alles was toll war. die erste zeit brach mir der frust nur so von der seele und ich habe gemerkt, wie anstrengend asien und speziel indien für mich war. meine mutter und meine schwester und sicher auch viele andere können ein lied davon singen, wie es aus mir heraus sprudelte von wegen dreck, aufdringliche händler und starrende-, `was-weiß-ich´-denkende männer. plötzlich schätze ich die werte der westlichen kultur, plötzlich erkenne ich erst wie wichtig es ist, dass einem auch zugehört wird und man nicht als frau aus gesprächen ausgeschlossen wird.
anyway, es entstanden tausende von bildern, tollste bilder, schönste bilder, interessanteste bilder... das gewusel ist groß und erste versuche alles mal kurz zu erzählen und mit bildern zu begleiten, haben das problem offenbart: dat erzählt man nich einfach ma allet in kurz.
und so wird es sicher auch noch eine weile dauern bis sich eine auswahl oder auch themenauswahl gefunden hat. dazu kommt georgs anspruch an die technische perfektion und nachbearbeitung einiger bilder...
dieser blog hat nun schon viel erzählt und wir sind euch dankbar, dass ihr uns auf unserer reise mit kommentaren aller art zur seite gestanden habt.
bis demächst
lgvonzuhaus
Donnerstag, 8. Juli 2010
Dienstag, 25. Mai 2010
49 Grad Celsius
eine lebensmittelvergiftung, ein riesen grab und zwei leoparden spaeter. wir fuehlen uns hier wie in star wars, kennt ihr die szene, wenn diese super intergalaktischen raumkreutzer auf einem anderen planeten ankommen und die bewohner sind anders und alles ist komisch? hier in indien kommt uns das so vor, es fehlt nur noch, dass zwei sonnen scheinen und man auf ein anderes firnament schaut. das mit den zwei sonnen ist gar nicht so unwahrscheinlich bei den vorherscheenden temperaturen. es ist schlicht zu heiss. wir hatten uns noch einen kurzen ausweichplan und abstecher in den norden ueberlegt, allerding wollen wir nicht noch mal fuer drei tage 20 h zug fahren.
zurueck zur lebensmittelvergiftung die hatte ich (georg) voll abbekommen und lena zur haelfte, da sie auch nur die haelfte gegessen hatte, so nen mist. ich hatte fast 40 fieber und das schlaucht gewaltig bei der hitze hier. lena ist haarscharf dran entlang (nicht vorbei) geschlittert. aber egal, nach dem unvermeidlichen doktor und einer nachtzugfahrt gings besser und dann weiter zum grab der frau die dem sultan von agra (ihr merkt: ich habe schon wieder alle namen vergessen) 14 kinder gebar und ueber den tot seiner geliebeten frau hat der gute mann das taj mahal gebaut. was, zu so nen kitsch seit ihr hin? wer sich die frage stellt muss sich das ding mal anschauen. es ist beeindruckender als auf den fotos, und kein bisschen kitschig. wunderschoenste marmormeisslei.
dann sind wir in den ranthambore national park, der platz ueberhaupt um wilde tiger zu sehen. wir hatten super glueck und haben keinen tiger gesehen aber dafuer zwei leoparden die noch viel seltener sind. war schon beeindruckend auch wenn die ganze sache in 30 sekunden vorbei war. wir hatten dem tiger noch nen bisschen hinterher getrauert, weil wir dann auch noch nahe einer trinkstelle frische tigerspuren gefunden hatten. vielleicht das naechste mal.
wir sind jetzt in delhi, mal schauen wie die letzten tage in der hauptstadt des chaos werden, kaempfen mit der hitze und ueben weiterhin unser 'nein, danke' auf indisch.
bis bald.
zurueck zur lebensmittelvergiftung die hatte ich (georg) voll abbekommen und lena zur haelfte, da sie auch nur die haelfte gegessen hatte, so nen mist. ich hatte fast 40 fieber und das schlaucht gewaltig bei der hitze hier. lena ist haarscharf dran entlang (nicht vorbei) geschlittert. aber egal, nach dem unvermeidlichen doktor und einer nachtzugfahrt gings besser und dann weiter zum grab der frau die dem sultan von agra (ihr merkt: ich habe schon wieder alle namen vergessen) 14 kinder gebar und ueber den tot seiner geliebeten frau hat der gute mann das taj mahal gebaut. was, zu so nen kitsch seit ihr hin? wer sich die frage stellt muss sich das ding mal anschauen. es ist beeindruckender als auf den fotos, und kein bisschen kitschig. wunderschoenste marmormeisslei.
dann sind wir in den ranthambore national park, der platz ueberhaupt um wilde tiger zu sehen. wir hatten super glueck und haben keinen tiger gesehen aber dafuer zwei leoparden die noch viel seltener sind. war schon beeindruckend auch wenn die ganze sache in 30 sekunden vorbei war. wir hatten dem tiger noch nen bisschen hinterher getrauert, weil wir dann auch noch nahe einer trinkstelle frische tigerspuren gefunden hatten. vielleicht das naechste mal.
wir sind jetzt in delhi, mal schauen wie die letzten tage in der hauptstadt des chaos werden, kaempfen mit der hitze und ueben weiterhin unser 'nein, danke' auf indisch.
bis bald.
Dienstag, 18. Mai 2010
10minutenjetleg
es ist laut, hektisch und stinkt - ach ja, da war das schild "welcome to india". indien ist schon speziell und komisch. gleich der erste eindruck bestaetigt, dass die eine millarde leute nicht wissen wo sie hin sollen bzw. sich auf fuer uns unerklaerliche weise miteinander arrangieren. weiter gehts mit anderen komischen dingen, die uhr muss 10 minuten zurueck gestellt werden, der zug kann hier gebucht werden, aber auch an einem anderen schalter - der fuer touristen ist. am ende bezahlt man fuer das ticket mehr ist auf ner warteliste, die spaeter ausgehangen wird und wenn man glueck hat bekommt man nen festen sitzplatz - wir hatten pech und somit hatten wir schon den ersten FEHLER gemacht. vor diesem fehler wird von allen anderen travellern gewarnt "betrete niemals einen indischen zug ohne festen sitzplatz". lange rede, wir haben es gemacht, ich habe auf einer bank fuer vier personen platz genommen, die ich mit bis zu sieben leuten geteilt habe, aber nie weniger als sechs. lena hat die nacht in der gepaeckablage mit drei rucksaecken verbracht.
jetzt sind wir in varanasi - dem zentrum des universums, zumindest des hinduistischen universums. hier ist alles noch nen bisschen hektischer und enger, verdreckter. auf den engen gassen der altstadt breitet sich einen tretminenteppich aus kuh-, ziegen-, affen-, leider auch menschen- und natuerlich hundescheisse aus. die inder nehmen davon scheinbar keine notiz. es macht den anschein, dass nichts irdisches heilig ist, materielle dinge und reinlichkeit verlieren hier ihre bedeutung. dafuer ist die suche nach dem ueberirdischen um so groesser und es wird munter im ganges gebadet. die wasserqualitaet ist allerdings schon durch optische und geruchliche kontrolle bedenklich. hinzu kommt die schwermetallbelastung der umliegenden industrie. na lecker. allerdings gilt die allgemeine auffassung, dass das abkochen des wassers ihm nichts an heiligkeit nimmt! allerdings kann chemisch gereinigtes gangeswasser keine suenden mehr von dir waschen - interessant.
aber das tolle ist: die stadt und ihr ufer haben flair.
heute ohne bilder, aber gruessen aus dem zentrum des universums (haette das mal galileo galilei gewusst, da haette er sich ne menge stress gespart.)
jetzt sind wir in varanasi - dem zentrum des universums, zumindest des hinduistischen universums. hier ist alles noch nen bisschen hektischer und enger, verdreckter. auf den engen gassen der altstadt breitet sich einen tretminenteppich aus kuh-, ziegen-, affen-, leider auch menschen- und natuerlich hundescheisse aus. die inder nehmen davon scheinbar keine notiz. es macht den anschein, dass nichts irdisches heilig ist, materielle dinge und reinlichkeit verlieren hier ihre bedeutung. dafuer ist die suche nach dem ueberirdischen um so groesser und es wird munter im ganges gebadet. die wasserqualitaet ist allerdings schon durch optische und geruchliche kontrolle bedenklich. hinzu kommt die schwermetallbelastung der umliegenden industrie. na lecker. allerdings gilt die allgemeine auffassung, dass das abkochen des wassers ihm nichts an heiligkeit nimmt! allerdings kann chemisch gereinigtes gangeswasser keine suenden mehr von dir waschen - interessant.
aber das tolle ist: die stadt und ihr ufer haben flair.
heute ohne bilder, aber gruessen aus dem zentrum des universums (haette das mal galileo galilei gewusst, da haette er sich ne menge stress gespart.)
Samstag, 15. Mai 2010
5416 m
so hoch mussten wir, um den "biggest pass in the world" den Thorong La Pass zu ueberschreiten. was "biggest" dabei bedeutet ist uns auch unklar, aber egal. wir waren am ersten mai mit ein wenig komplikationen dann doch aus kathmandu raus gekommen und konnten dann am 2. den annapurna circuit zu wandern beginnen. die letzten wander- bzw. trekkingkilometer sind ja schon ne weile her und so mussten wir erst mal wieder in das laufen mit den rucksaecken reinkommen. abgelenkt durch die schoenen doerfer, die mittlerweile sehr durch den torismus beeinflusst sind, ging das aber recht schnell. wir hatten uns nicht wirklich viel ueber den circuit informiert und waren so positiv ueberrascht, dass so wenig los war und dass die doerfer stark tibetanischem einfluss unterliegen, da hier ein alter salzhandelsweg war - also bevor die touristen kamen. uns war allerdings die ganze zeit ein bisschen bange, ob wir ueber den pass kommen wuerden oder nicht, und der kommt auch erst nach der haelfte - 100km. da wir ja letztes jahr auf den mount whitney rauf sind und richtig hoehenkrank wurden, hats uns ein bisschen gesorgt, und der war auch noch 998 m niedriger ist als der pass. egal, hatten wir uns gedacht, im schlimmsten fall muessen wir zurueck. auf 3500 m hatten wir dann auch die ersten anzeichen, leichte kopfschmerzen. allerdings war uns auch klar das wir uns zeit nehmen muessen und uns aklimatisieren. das ganze laeuft so: man geht tagsueber hoch und schlaeft moeglichst niedrig. somit hatten wir ein paar tage in manang, der stadt nach dem auch die region benannt ist. eine herrliche stadt bzw.ein dorf, der strassenbau ist hier noch nicht angekommen und die bewohner leben noch zu einen grossen teil von ihren hoefen. sagenhaft. dann hatten wir noch einen trip zum hoechsten see der welt gemacht (ihr merkt schon, superlativen ohne ende). der see liegt auf 4919 m und war ein test fuer uns. es ging alles gut und am 10. tag sind wir dann endlich richtung pass weitergelaufen und am 11. drueber. und zu unser ueberraschung ohne probleme. wir waren einige der wenigen leute ohne porter und guide und ohne medizin. das war uns eigentlich das wichtigste, dass wir nicht irgendeinen mist schlucken muessen. und mit ein bisschen geduld und training gings ja auch. gut zu wissen.
auf der anderen seite des passes sind wir in muktinath angekommen, ein voellig neues landschaftsbild. die region ist staerker vom monsun abgeschottet durch das annapurnamassiv als die manang region auf der anderen seite des passes. hier ist auch der stassenbau angekomme und es hupen die autos wieder. war schon schoen 10 tage ohne autos. von hier gings dann relativ schnell per fuss und bus zurueck, da uns ja die zeit weglaeuft. die strecke ging nicht so schnell wie wir hofften, da unser bus wegen erdrutschen und weggebrochener strasse stecen blieb und wir ein laengeres stueck als erwartet mehr laufen muessten. aber der strassenbau in nepal ist ein kapitel fuer sich - haarestraeubend!
ach ja, den anapurna 1 den 8000er haben wir nicht gesehen. dafuer den dhaulagiri, sogar nen stueckchen hoeher.
gruesse und bis bald, keine drei wochen mehr!
auf der anderen seite des passes sind wir in muktinath angekommen, ein voellig neues landschaftsbild. die region ist staerker vom monsun abgeschottet durch das annapurnamassiv als die manang region auf der anderen seite des passes. hier ist auch der stassenbau angekomme und es hupen die autos wieder. war schon schoen 10 tage ohne autos. von hier gings dann relativ schnell per fuss und bus zurueck, da uns ja die zeit weglaeuft. die strecke ging nicht so schnell wie wir hofften, da unser bus wegen erdrutschen und weggebrochener strasse stecen blieb und wir ein laengeres stueck als erwartet mehr laufen muessten. aber der strassenbau in nepal ist ein kapitel fuer sich - haarestraeubend!
ach ja, den anapurna 1 den 8000er haben wir nicht gesehen. dafuer den dhaulagiri, sogar nen stueckchen hoeher.
gruesse und bis bald, keine drei wochen mehr!
stahlplatte, 120kg - oder ein stahlseil gefaellig?
rotzloeffel
gebete in stein gemeisselt
oder in dosen - gebetsmuehlen
buddhas schriften
gebetsflaggen
weg zum tilicho lake
ein yak
endlich der pass
unsere passwandergruppe
muktinath und der dhaulagiri
landslide, weiter nur zufuss
Freitag, 30. April 2010
wir sehen schon wieder rot
gerade wollten wir euch erzaehlen, dass wir heile aus der rot gefaerbten stadt bangkok fliehen konnten und nun geht's hier in kathmandu los. die maoisten, auch rot und ganz kraeftig am demonstrieren, bringen noch mehr chaos in die engen strassen kathmandus. wie auch in bangkok ist die armee mit auf der strasse und deshlab schwingen wir jetzt die hufe, dass wir auch moeglichst schnell hier weg kommen, weg aus den menschenmassen und ab in die natur. hoffentlich streikt der bus morgen frueh nicht.
nebenbei, kathmandu ist toll. ein wunderbares flair herrscht in der altstadt, enge gassen, bunte saris, schwer bepackte lastentraeger, herrlich ruhige hinterhoefe, die alte architektur mit ihren holzschnitzereien (manchmal durch balken gestuetzt) und die herrlichen gerueche aus den gewuerzlaeden und von den unzaehligen raeucherstaebchen. hier riecht es nie nach gosse - fast nie. und hier gibts alles, sogar lebende goettinnen!
aber mehr spaeter.
bei uns gehts nun richtung annapurna. yippiiii.
nebenbei, kathmandu ist toll. ein wunderbares flair herrscht in der altstadt, enge gassen, bunte saris, schwer bepackte lastentraeger, herrlich ruhige hinterhoefe, die alte architektur mit ihren holzschnitzereien (manchmal durch balken gestuetzt) und die herrlichen gerueche aus den gewuerzlaeden und von den unzaehligen raeucherstaebchen. hier riecht es nie nach gosse - fast nie. und hier gibts alles, sogar lebende goettinnen!
aber mehr spaeter.
bei uns gehts nun richtung annapurna. yippiiii.
Dienstag, 27. April 2010
adee southeastasia
ein kurzer gruss aus bangkok. alles safe hier. die touris sind froehlich in ihrer tourimeile aufgehoben und alles was wir von den rothemden mitbekommen haben, war eine hoechst unkoordinierte strassensperre, bei der sie wohl selbst nicht genau wussten was sie 'kontrollieren' wollten. der busfahrer musste die tuere oeffnen und drei maenner haben mal kurz nach dem rechten geschaut, haben uns fuer 'nicht zum nachteil ihrer demonstration' befunden und sind wieder raus, aha. uns hat das ganze ne stunde laenger im bus beschehrt.
langsam gehen nun unsere letzten baht zurneige und sowie unsere boerse sich nach einer neuen waehrung sehnt gehts auch uns und wir freuen uns auf den flug mit nepal airlines :)
see you in kathmandu.
langsam gehen nun unsere letzten baht zurneige und sowie unsere boerse sich nach einer neuen waehrung sehnt gehts auch uns und wir freuen uns auf den flug mit nepal airlines :)
see you in kathmandu.
Samstag, 24. April 2010
das dritte neue
hey alle,
hoffen, auch ihr seid gut ins neue khmer jahr gerutscht. was fuer eine festlichkeit. ausser dass alle urlaub und damit riesen familien picknicks gemacht haben war nicht viel davon zu spueren.
die hauptstadt phnom penh hatte uns eine ganze woche im griff. wir haben uns von jojo und dara verwoehnen lassen und haben uns mit dem museum toul sleng und der gedenkstaette "killing fields" noch einmal in die traurige khmer rouge zeit begeben.
unser kleiner urlaub hat uns an die kueste kambodschas gefuert. viele huebsche kleine inseln, mit weissen straenden und noch wenig entwickelt. ein wenig schnorcheln, baden und rumlungern auf koh rong und koh tunsay. dann einen ausflug in den bokor nationalpark. das hochplateau wurde schon damals von den franzosen als hervorragendes ferien- und vergnuegungsgebiet entdeckt und somit stehen dort die ruinen und gerippe eines riesigen hotels, eines kasinos und einer kirche sowie grundmauern einer siedlung, das alles aus den 20er jahren. mal was anderes zwischen all den tempelruinen der khmers und ein beliebtes ausflugziel der einheimischen. beim besuch der alten kirche klang uns schon froehliches geschnatter entgegen und welch ueberraschung war es eine der grossfamilien vor dem altar picknicken zu sehen... warum auch nicht ;) leider ist dieses (wieder) huebsche hochplateau bereits in anderer hand und die planung eines neuen hotel- und kasino-komplexes ist in planung. diese riesigen bauvorhaben der (einfluss)reichen und auslaendischen investoren lassen die entwicklung kambodschas mit anderen augen sehen. kaum ein dollar kommt dem land wirklich zu gute, alles verschwindet in den tiefen taschen dieser menschen. auch ganze inseln sind bereits in privater hand und die bauplaene sind alles andere als angemessen.
ein abstecher noch zum gigantischen wasserfall "wolkenwirbel" fuehrte uns das trockene flussbett entlang zu einer felsenstufe, die man mit wasser sicherlich nicht so toll gesehen haette... wir haben uns dann allerdings inmitten eines anderen wasserfalls wiedergefunden. als sich eine dieser besagten familien naeherte schwammen wir im wasserfall des vietnamesischen geschnatters von sicherlich 30 leuten, wurden mit green mangos gefuettert und mussten fuer die fotos mit den alten damen der gesellschaft posieren. schoen wie unbedarft man gepackt wird und zwischen die omis gesetzt wird, weil verstaendigung war ja schwierig... sehr nett wars.
nach dem abschied von jojo und dara genommen haben hat uns der bus nach siam reap gebracht. die pracht dieser tempel der uralten staedte und siedlungen angkors ist atemberaubend. die aeltesten aus dem 9. und die juengsten aus dem 14. jahrhundert. wir haben beschlossen keine bilder auf den blog zu stellen und auch nie welche zu zeigen..., weil! hier muss man selber hin!!!
wir haben 3 volle tage, von daemmerung zu daemmerung, damit zugebracht durch die ruinen zu wandeln und alles in uns aufzusaugen. an vielen ruinen ist eine renovierende und an allen eine konservierende hand angelegt worden, sodass es moeglich ist in die versunkenen zeiten einzutauchen und sich der groesse dieser hochkultur und ihrer leistung bewusst zu werden. der hoehepunkt angkor wat mit: hunderten metern sandsteinrelief, sorgfaelltig gemeisselten figuren und mustern in allen ecken, auf allen flaechen, in allen winkeln, auf drei ebenen, an 4 mauerringen, an gebaeuden, terassen, tuermen, kreuzgaengen und wasserbecken. man wird nie fertig mit schauen. die reliefs erzahlen die legenden der goetter und wenn man heimlich den tourguides lauscht bekommt man einen wunderbaren eindruck der kultur von damals, die sich zu der zeit gerade vom hinduismus zum buddhismus entwickelt hat. aber genug geschichte. neben diesen aufgeraeumten und teilweise wieder hergerichteten tempeln fanden wir auch welche, die sich fest im griff gewaltiger baeume befinden. riesige wurzeln halten die mauern zusammen oder sprengen sie an anderer stelle. gewaltig sind die sandstein-steinberge eingestuerzter gewoelbe. erst da wurde uns wirklich bewusst was fuer massen an sandstein verarbeitet wurden. man kann die groesse dieser ruinen sicher nicht angemessen in worte fassen und wir sind froh hier zum ende unserer suedostasienreise zu sein und dass wir zuvor alle anderen tempel haben wuerdigen koennen.
weiter gings nach battambang, kambodschas zweitgroesster stadt, um nochmal die jojo zu treffen, die hier auf dienstreise war. schoen mit dem roller ueber die countryside, bienenwaben essen gehen, die khmerdisco auschecken und karaoke singen... sehr entspannt und lustig.
morgen gehts nach bangkok, drueckt uns die daumen, dass wir heile unseren flieger erreichen.
nach wie vor funktioniert die kommentarfunktion! danke fuer deine treue, bine.



bokor national park




na, doch ein paar eindruecke zu angkor










ausflug battambang

genug bilder?
hoffen, auch ihr seid gut ins neue khmer jahr gerutscht. was fuer eine festlichkeit. ausser dass alle urlaub und damit riesen familien picknicks gemacht haben war nicht viel davon zu spueren.
die hauptstadt phnom penh hatte uns eine ganze woche im griff. wir haben uns von jojo und dara verwoehnen lassen und haben uns mit dem museum toul sleng und der gedenkstaette "killing fields" noch einmal in die traurige khmer rouge zeit begeben.
unser kleiner urlaub hat uns an die kueste kambodschas gefuert. viele huebsche kleine inseln, mit weissen straenden und noch wenig entwickelt. ein wenig schnorcheln, baden und rumlungern auf koh rong und koh tunsay. dann einen ausflug in den bokor nationalpark. das hochplateau wurde schon damals von den franzosen als hervorragendes ferien- und vergnuegungsgebiet entdeckt und somit stehen dort die ruinen und gerippe eines riesigen hotels, eines kasinos und einer kirche sowie grundmauern einer siedlung, das alles aus den 20er jahren. mal was anderes zwischen all den tempelruinen der khmers und ein beliebtes ausflugziel der einheimischen. beim besuch der alten kirche klang uns schon froehliches geschnatter entgegen und welch ueberraschung war es eine der grossfamilien vor dem altar picknicken zu sehen... warum auch nicht ;) leider ist dieses (wieder) huebsche hochplateau bereits in anderer hand und die planung eines neuen hotel- und kasino-komplexes ist in planung. diese riesigen bauvorhaben der (einfluss)reichen und auslaendischen investoren lassen die entwicklung kambodschas mit anderen augen sehen. kaum ein dollar kommt dem land wirklich zu gute, alles verschwindet in den tiefen taschen dieser menschen. auch ganze inseln sind bereits in privater hand und die bauplaene sind alles andere als angemessen.
ein abstecher noch zum gigantischen wasserfall "wolkenwirbel" fuehrte uns das trockene flussbett entlang zu einer felsenstufe, die man mit wasser sicherlich nicht so toll gesehen haette... wir haben uns dann allerdings inmitten eines anderen wasserfalls wiedergefunden. als sich eine dieser besagten familien naeherte schwammen wir im wasserfall des vietnamesischen geschnatters von sicherlich 30 leuten, wurden mit green mangos gefuettert und mussten fuer die fotos mit den alten damen der gesellschaft posieren. schoen wie unbedarft man gepackt wird und zwischen die omis gesetzt wird, weil verstaendigung war ja schwierig... sehr nett wars.
nach dem abschied von jojo und dara genommen haben hat uns der bus nach siam reap gebracht. die pracht dieser tempel der uralten staedte und siedlungen angkors ist atemberaubend. die aeltesten aus dem 9. und die juengsten aus dem 14. jahrhundert. wir haben beschlossen keine bilder auf den blog zu stellen und auch nie welche zu zeigen..., weil! hier muss man selber hin!!!
wir haben 3 volle tage, von daemmerung zu daemmerung, damit zugebracht durch die ruinen zu wandeln und alles in uns aufzusaugen. an vielen ruinen ist eine renovierende und an allen eine konservierende hand angelegt worden, sodass es moeglich ist in die versunkenen zeiten einzutauchen und sich der groesse dieser hochkultur und ihrer leistung bewusst zu werden. der hoehepunkt angkor wat mit: hunderten metern sandsteinrelief, sorgfaelltig gemeisselten figuren und mustern in allen ecken, auf allen flaechen, in allen winkeln, auf drei ebenen, an 4 mauerringen, an gebaeuden, terassen, tuermen, kreuzgaengen und wasserbecken. man wird nie fertig mit schauen. die reliefs erzahlen die legenden der goetter und wenn man heimlich den tourguides lauscht bekommt man einen wunderbaren eindruck der kultur von damals, die sich zu der zeit gerade vom hinduismus zum buddhismus entwickelt hat. aber genug geschichte. neben diesen aufgeraeumten und teilweise wieder hergerichteten tempeln fanden wir auch welche, die sich fest im griff gewaltiger baeume befinden. riesige wurzeln halten die mauern zusammen oder sprengen sie an anderer stelle. gewaltig sind die sandstein-steinberge eingestuerzter gewoelbe. erst da wurde uns wirklich bewusst was fuer massen an sandstein verarbeitet wurden. man kann die groesse dieser ruinen sicher nicht angemessen in worte fassen und wir sind froh hier zum ende unserer suedostasienreise zu sein und dass wir zuvor alle anderen tempel haben wuerdigen koennen.
weiter gings nach battambang, kambodschas zweitgroesster stadt, um nochmal die jojo zu treffen, die hier auf dienstreise war. schoen mit dem roller ueber die countryside, bienenwaben essen gehen, die khmerdisco auschecken und karaoke singen... sehr entspannt und lustig.
morgen gehts nach bangkok, drueckt uns die daumen, dass wir heile unseren flieger erreichen.
nach wie vor funktioniert die kommentarfunktion! danke fuer deine treue, bine.
koh rong mit jojo und dara
bokor national park
na, doch ein paar eindruecke zu angkor
ausflug battambang
genug bilder?
Montag, 5. April 2010
Frohe Ostern - gehabt zu haben
Und ganz liebe Grüße aus Phnom Penh.
Nun sind wir endlich in Kambodscha angekommen und haben bei meiner Freundin Jojo Unterschlupf gefunden, wie schön ist es wenn in der Fremde ein so bekanntes Gesicht die Türe öffnet. Und mit Ostern vor der Nase war auch erst mal nichts mit sight seeing, sondern abhängen und dann ein bisschen Osterfeeling kreieren. Nachdem wir uns alle große Mühe gegeben haben Enteneiner auszupusten (Hühnereier sind hier alle braun), diese mit Wachs zu verzieren und in alten Kaffe, Rotebeetematsch und Gelbwurzsoße einzulegen, hat uns Jojo noch einen wunderbaren Osterzopf gebacken. Der eilig aus dem Treppenhaus geholte Plastebaum dient nun als Osterstrauch und unser Osterhasenbastelwettbewerb hat großartiges hervorgebracht.
Hier wollen wir nun etwas länger bleiben und einige Großstadterledigungen erledigen wie Visa für Indien beantragen und darauf warten, dass Jojos dicke Katz endlich ihre Jungen kriegt. Über Khmer-Neujahr (unser inzwischen drittes Silvester) haben wir dann auch Jojo und ihren Freund Dara einige Tage ganz für uns, yippiii.
Unsere letzte Zeit in Laos war super entspannt. Der Hauptstadt Ventiane haben wir einen Tag gegönnt, haben die riesige goldene Stupa besichtig, den Arce de Triomphe (oder so) bestaunt und Georg hat sich einen Mönch als Brieffreund angelacht, nachdem der ihn ausgelacht hat, weil er immer seinen tollen Hut trägt (ein Reisbauernhut fällt in der Hauptstadt schon auf). Supi Gespräche sind aus zwei solchen Begegnungen geworden, und wir haben etwas mehr als beim monk chat in Thailand lernen können.
Auf nach Süden ging es mit dem sleeping bus. Ein Reisebus mit Doppelstockbetten drin. Wir hatten die vierer Liegefläche ganz hinten für uns (reisten zu dieser Zeit noch mit der Angi aus Österreich), viel Platz, allerdings hat uns jede Bodenwelle von unseren Kissen gehoben.
Zwei Zwischenstops, einer bei Champasak um den Khmer-Temper Vat Phou zu bestaunen, der mit seinen krummen und steilen Treppen, gesäumt von wunderschön blühenden Bäumen, und dem uralten an den Fels geschmiegten Heiligtum eine altehrwürdige Stimmung besitzt. Gäbe es die antike Straße nach Angkor noch, wären wir sicher gleich losgelaufen, so sind wir jetzt noch dabei den Umweg zu genießen.
Der hat uns zu unserem zweiten Zwischenstop auf eine der 4000 Inseln im Mekong geführt. Hier muss es wunderschön sein mit dem Boot herum zu kurven, allerdings sollte man sich vor den tosenden Wasserfällen in acht nehmen, die schon die Franzosen vor 100 Jahren in Verzweiflung trieben (jetzt red ich schon wie ein Reiseführer...), naja, jedenfalls wollten die mit dem Schiff ’nen bissl Handel und Schwung hier hineinbringen und haben dann versucht mit der Eisenbahn diese Wasserfälle zu umschiffen. Georg hat einen der seltenen Irrawaddy-Delfine gesehen und ich - nur noch die Wellen.
Wie von der Palme geworfen haben uns einige Filme, die wir in einem Kulturzentrum hier in PP gesehen haben. Außerhalb der Großstadt ist quasi noch Nachkriegszeit. Die Unmengen an nicht detonierten Fliegerbomben und Landminen machen immer noch weite Bereiche des Landes unnutzbar. Beklemmend sind die Berichte über die sog. bomb hunters, die nach alter Munition suchen, um TNT und Eisenschrott zu verkaufen und damit ihre Familie zu ernähren. Sie riskieren dabei Gliedmaßen oder das ganze Leben – für ein paar cent. Riesige Bomben werden mit der Säge aufgesägt, das TNT heraus gehämmert und dann mit einem kleinen Feuer der Detonator zum explodieren gebracht. Und die Kinder sammeln ebenso eifrig, zerkloppen Gewehrmunition mit dem Hammer, um sich ein paar Süßigkeiten leisten zu können. Hier arbeitet also nicht nur die offizielle Minenräumung auf Hochtouren am land clearing, sondern den armen Menschen bleibt keine andere Wahl als auf eigene Faust Land zu räumen, um den nötigen Reis anzubauen, bzw. den Schrott zu verkaufen. Tonnenweise Bombenschrott wird wöchentlich nach Thailand verkauft...
Wenn die Räumung in dem Tempo weitergeht ist Kambodscha in - immerhin schon - 100 Jahren seine Kriegslast los!
Was ein Tourist von dem ganzen mitbekommt? Nicht viel. Versehrte Menschen, kreativ als Geländer genutzte Fliegerbomben, mal ein Schrottberg und Schilder mit der Warnung vor Minen. Das Buch einer Khmer-Autorin „daughter of the killing fields“ lehrt mich gerade die Unfassbarkeit der Khmer Rouge Tragödie.
Die Bilder folgen hoffentlich bald, wir grüßen euch.
da sind se -->
Georg mit Hut.

Georg wegen Hut auslachende Moenche.

Laotische Volksstuba in Vientiane.

Lenas Blick schweift ueber die Anlage von Wat Phou.

au'backe


super wa?


Nun sind wir endlich in Kambodscha angekommen und haben bei meiner Freundin Jojo Unterschlupf gefunden, wie schön ist es wenn in der Fremde ein so bekanntes Gesicht die Türe öffnet. Und mit Ostern vor der Nase war auch erst mal nichts mit sight seeing, sondern abhängen und dann ein bisschen Osterfeeling kreieren. Nachdem wir uns alle große Mühe gegeben haben Enteneiner auszupusten (Hühnereier sind hier alle braun), diese mit Wachs zu verzieren und in alten Kaffe, Rotebeetematsch und Gelbwurzsoße einzulegen, hat uns Jojo noch einen wunderbaren Osterzopf gebacken. Der eilig aus dem Treppenhaus geholte Plastebaum dient nun als Osterstrauch und unser Osterhasenbastelwettbewerb hat großartiges hervorgebracht.
Hier wollen wir nun etwas länger bleiben und einige Großstadterledigungen erledigen wie Visa für Indien beantragen und darauf warten, dass Jojos dicke Katz endlich ihre Jungen kriegt. Über Khmer-Neujahr (unser inzwischen drittes Silvester) haben wir dann auch Jojo und ihren Freund Dara einige Tage ganz für uns, yippiii.
Unsere letzte Zeit in Laos war super entspannt. Der Hauptstadt Ventiane haben wir einen Tag gegönnt, haben die riesige goldene Stupa besichtig, den Arce de Triomphe (oder so) bestaunt und Georg hat sich einen Mönch als Brieffreund angelacht, nachdem der ihn ausgelacht hat, weil er immer seinen tollen Hut trägt (ein Reisbauernhut fällt in der Hauptstadt schon auf). Supi Gespräche sind aus zwei solchen Begegnungen geworden, und wir haben etwas mehr als beim monk chat in Thailand lernen können.
Auf nach Süden ging es mit dem sleeping bus. Ein Reisebus mit Doppelstockbetten drin. Wir hatten die vierer Liegefläche ganz hinten für uns (reisten zu dieser Zeit noch mit der Angi aus Österreich), viel Platz, allerdings hat uns jede Bodenwelle von unseren Kissen gehoben.
Zwei Zwischenstops, einer bei Champasak um den Khmer-Temper Vat Phou zu bestaunen, der mit seinen krummen und steilen Treppen, gesäumt von wunderschön blühenden Bäumen, und dem uralten an den Fels geschmiegten Heiligtum eine altehrwürdige Stimmung besitzt. Gäbe es die antike Straße nach Angkor noch, wären wir sicher gleich losgelaufen, so sind wir jetzt noch dabei den Umweg zu genießen.
Der hat uns zu unserem zweiten Zwischenstop auf eine der 4000 Inseln im Mekong geführt. Hier muss es wunderschön sein mit dem Boot herum zu kurven, allerdings sollte man sich vor den tosenden Wasserfällen in acht nehmen, die schon die Franzosen vor 100 Jahren in Verzweiflung trieben (jetzt red ich schon wie ein Reiseführer...), naja, jedenfalls wollten die mit dem Schiff ’nen bissl Handel und Schwung hier hineinbringen und haben dann versucht mit der Eisenbahn diese Wasserfälle zu umschiffen. Georg hat einen der seltenen Irrawaddy-Delfine gesehen und ich - nur noch die Wellen.
Wie von der Palme geworfen haben uns einige Filme, die wir in einem Kulturzentrum hier in PP gesehen haben. Außerhalb der Großstadt ist quasi noch Nachkriegszeit. Die Unmengen an nicht detonierten Fliegerbomben und Landminen machen immer noch weite Bereiche des Landes unnutzbar. Beklemmend sind die Berichte über die sog. bomb hunters, die nach alter Munition suchen, um TNT und Eisenschrott zu verkaufen und damit ihre Familie zu ernähren. Sie riskieren dabei Gliedmaßen oder das ganze Leben – für ein paar cent. Riesige Bomben werden mit der Säge aufgesägt, das TNT heraus gehämmert und dann mit einem kleinen Feuer der Detonator zum explodieren gebracht. Und die Kinder sammeln ebenso eifrig, zerkloppen Gewehrmunition mit dem Hammer, um sich ein paar Süßigkeiten leisten zu können. Hier arbeitet also nicht nur die offizielle Minenräumung auf Hochtouren am land clearing, sondern den armen Menschen bleibt keine andere Wahl als auf eigene Faust Land zu räumen, um den nötigen Reis anzubauen, bzw. den Schrott zu verkaufen. Tonnenweise Bombenschrott wird wöchentlich nach Thailand verkauft...
Wenn die Räumung in dem Tempo weitergeht ist Kambodscha in - immerhin schon - 100 Jahren seine Kriegslast los!
Was ein Tourist von dem ganzen mitbekommt? Nicht viel. Versehrte Menschen, kreativ als Geländer genutzte Fliegerbomben, mal ein Schrottberg und Schilder mit der Warnung vor Minen. Das Buch einer Khmer-Autorin „daughter of the killing fields“ lehrt mich gerade die Unfassbarkeit der Khmer Rouge Tragödie.
Die Bilder folgen hoffentlich bald, wir grüßen euch.
da sind se -->
Georg mit Hut.
Georg wegen Hut auslachende Moenche.
Laotische Volksstuba in Vientiane.
Lenas Blick schweift ueber die Anlage von Wat Phou.
au'backe
super wa?
Freitag, 26. März 2010
Nordlaos
so, nach dem mir nach dem letzten essen die lust auf blog schreiben vergangen war, jetzt noch mal laenger. mittlerweile haben wir uns schon an laos gewoehnt. uns hatten viele leute schon von den entspannten laoten und dem schoenen land erzaehlt und wir koennen sagen: wir sind nicht enttaeuscht worden. laos gefaellt uns gut.
wir hatten dann auch gleich noch mal ne tour in oudomxai (muang xai, hier gibt es fast zu jeder stadt verschiendene schreibweisen) gemacht. es war echt klasse. wir waren zu zweit, weil es keinen anderen teilnehemer gab und wir hatten zwei guides. der eine war noch in der ausbildung. der transport wurde mit den oeffentlichen verkehrsmitteln organisiert. also wurden wir gegen halb zehn abgeholt und sind zum busbahnhof gelaufen wo wir dann gewartet haben bis genuegend leute da waren, was so um 12 rum der fall war. in der zwischenzweit haben wir uns ein bisschen ueber die vorteile des laotischen kommunismus unterhalten und erfahren, dass wir die dritte "gruppe" sind, die diese tour macht. die letzten gruppen haben aus je einem kanadier und einem australier bestanden. dementsprechend wurden wir von den dorfbewohneren ganz schoen angeschaut. fuer uns hiess es naemlich ein gutes stueck wandern und damit hatten die dorfbewohner der doerfer auf der strecke viel zeit uns anzustarren. was sie auch ohne jeden vorbehalt gemacht haben. wir konnten das erste mal nachvollziehen wie sich ein tier im zoo fuehlen muss. wir konnten es mit humor nehmen und die dorfbewohner und auch unsere guides amuesierte es sichtlich die "langnasen" zu beschauen. langnase ist die laotische bezeinung fuer unser eins :-)
in dem dorf hatten wir dann eine huette mit den guides. zum essen gab es dann auch das essen was gerade da war. es war herrlich das dorfleben zu beobachten. die leute haben einen extrem einfachen lebensstandart und dreschen den reis wie bei uns daskorn gedroschen wurde. hier ist alles harte arbeit und dient der direkten ernaehrung der familie. jedes familien mitglied hat seine aufgabe und wenn es nur auf das kleine geschwisterchen aufpassen ist. am abend wurden wir dann zum reiswein trinken eingeladen. das war wirklich schoen: es wird aus einen grossen keramiktopf mit langen bambushalmen getrunken. der reiswein hat unerwartet gut geschmeckt. die dorfbewohner hatten sichtlich ihre freude an unser unbeholfenheit auf den kleinen hockern platz zu nehmen und wie wir uns ratlos anschauten wie das hier jetzt laeuft. am ende hatte lena dann noch ein deutsches lied gesungen. zum glueck hat lena immer so viele lieder parat, da waere ich ja mal wieder voellig aufegschmissen gewesen ohne sie, ganz zu schweigen von meiner gesangskunst. zum dank fuer lenas lied wurde uns dann auch ein lied gesungen was auf einen typischen bambus instrument begleitet wurde, leider habe ich den namen vergessen. unser guide hatte uns den text uebersetzt der ganz frei erfunden wurde. die frau hatte von einer besseren zukunft gesungen, die mehr menschen wir uns in das dorf bringen soll und damit geld und entwicklung. es hatte uns noch mal die situation verdeutlicht und uns auch nachdenklich gemacht.
am nachstentag ging es in die hoehle, hatte ich ja ganz vergessen zu sagen. fuer die hoehle gabs dann noch nen dritten guide, der vom dorf. wie wir losgegangen sind, hatten wir dann gefragt, warum wir nur zwei helme dabei haben, aber doch fuenf leute sind: uns wurde lachend erklaert das wir doch die grossen sind und sie so klein und deswegen sich nicht den kopf anhauen. so eine bloede frage. die hoehle war echt klasse, insgesamt ist das hoehlensystem 14 km lang. es verteilt sich auf zwei ebenen. in der oberen gibt es mehrere hallen mit bis zu 70m hoehe und in der unteren ebene fliesst der fluss durch den berg.wir waren beeindruckt von den stalaktiten. allerdings war es dann fuenf stunden genug und wir waren froh wieder drausen zu sein. wir hatten dann eine zweite nacht im dorf und sind dann zurueck nach oudomxai von wo aus wir am naechsten tag weiterund ueber umwege nach luang prabang gekommen sind.
der umweg fuehrte uns zunaechst nach norden und dann den fluss nam ou hinunter womit wir endlich eine bootstour gemacht haben. mit dem langen schmalen holzkahn die stromschnellen hinab, sehr spannend, und nach geschichten ueber gesunkene boote und angeschwemmte touristen waren wir froh heile in den naechsten bus zu steigen.
luang prabeng ist die alte hauptstadt laos und das "spirituelle zentrum des landes", zumindest wird es gerne aufgrund der zahlreichen kloester in der stadt genannt. an zwei vollen tagen haben wir die stadt erkundet, den nachtmarkt durchkaemmt und die buddhistische tradition des almosengebens beobachten koennen.
ein paar busstunden spaeter nun in vang vieng, dem backpacker zentrum von laos. gestern nett geklettert und heut eine wanderung im richtigen dschungle: ein trockenes flussbett hinauf, ueber stock und stein und durch eine hoehle in ein sehr einsames tal.
georg ist roller-champ des heutigen tages!
hier noch nen paar bilderchens.
gruesse.
Ban (Dorf) Chom Ong
Chom Ong Cave
traditioneller Reiswein-Abend
Nam Ou - Ou River
Mekong - Luang Prabang
Frueh morgens
Entdecker bei Vang Vieng
wir hatten dann auch gleich noch mal ne tour in oudomxai (muang xai, hier gibt es fast zu jeder stadt verschiendene schreibweisen) gemacht. es war echt klasse. wir waren zu zweit, weil es keinen anderen teilnehemer gab und wir hatten zwei guides. der eine war noch in der ausbildung. der transport wurde mit den oeffentlichen verkehrsmitteln organisiert. also wurden wir gegen halb zehn abgeholt und sind zum busbahnhof gelaufen wo wir dann gewartet haben bis genuegend leute da waren, was so um 12 rum der fall war. in der zwischenzweit haben wir uns ein bisschen ueber die vorteile des laotischen kommunismus unterhalten und erfahren, dass wir die dritte "gruppe" sind, die diese tour macht. die letzten gruppen haben aus je einem kanadier und einem australier bestanden. dementsprechend wurden wir von den dorfbewohneren ganz schoen angeschaut. fuer uns hiess es naemlich ein gutes stueck wandern und damit hatten die dorfbewohner der doerfer auf der strecke viel zeit uns anzustarren. was sie auch ohne jeden vorbehalt gemacht haben. wir konnten das erste mal nachvollziehen wie sich ein tier im zoo fuehlen muss. wir konnten es mit humor nehmen und die dorfbewohner und auch unsere guides amuesierte es sichtlich die "langnasen" zu beschauen. langnase ist die laotische bezeinung fuer unser eins :-)
in dem dorf hatten wir dann eine huette mit den guides. zum essen gab es dann auch das essen was gerade da war. es war herrlich das dorfleben zu beobachten. die leute haben einen extrem einfachen lebensstandart und dreschen den reis wie bei uns das
am nachsten
der umweg fuehrte uns zunaechst nach norden und dann den fluss nam ou hinunter womit wir endlich eine bootstour gemacht haben. mit dem langen schmalen holzkahn die stromschnellen hinab, sehr spannend, und nach geschichten ueber gesunkene boote und angeschwemmte touristen waren wir froh heile in den naechsten bus zu steigen.
luang prabeng ist die alte hauptstadt laos und das "spirituelle zentrum des landes", zumindest wird es gerne aufgrund der zahlreichen kloester in der stadt genannt. an zwei vollen tagen haben wir die stadt erkundet, den nachtmarkt durchkaemmt und die buddhistische tradition des almosengebens beobachten koennen.
ein paar busstunden spaeter nun in vang vieng, dem backpacker zentrum von laos. gestern nett geklettert und heut eine wanderung im richtigen dschungle: ein trockenes flussbett hinauf, ueber stock und stein und durch eine hoehle in ein sehr einsames tal.
georg ist roller-champ des heutigen tages!
hier noch nen paar bilderchens.
gruesse.
Ban (Dorf) Chom Ong
Chom Ong Cave
traditioneller Reiswein-Abend
Nam Ou - Ou River
Mekong - Luang Prabang
Frueh morgens
Entdecker bei Vang Vieng
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